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Für öffentlich Bedienstete

Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes können aus dienstlichen Gründen versetzt werden.

Bei einer solchen Versetzung aus dienstlichen Gründen übernimmt der Arbeitgeber bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen die Kosten für den Umzug.

 

Gemäß § 6 Bundesumzugskostengesetz (BUKG) werden die entstandenen "notwendigen Auslagen für das Befördern des Umzugsgutes von der bisherigen zur neuen Wohnung" erstattet.

 

Nicht abgedeckt sind umfangreichere Installationsarbeiten, die auf Sonderwünsche des Umziehenden zurückgehen (zum Beispiel der Einbau einer Sauna oder der Aufbau von Gewächshäusern). Diese Kosten sind vom Umziehenden selbst zu tragen.

 

Die Umzugskostengesetze der Bundesländer orientieren sich weitestgehend am BUKG.

 

Grundsätzlich gilt:

  • Die Erstattung der Umzugskosten für Bedienstete des Bundes richtet sich nach dem BUKG.
  • Die Erstattung der Umzugskosten für Bedienstete der Länder richtet sich in aller Regel nach dem jeweiligen Landesumzugskostengesetz.
  • Bei Umzügen ins Ausland kommt die Auslandsumzugskostenverordnung (AUV) zum Tragen.

 

Mittlerweile haben zahlreiche Dienststellen Rahmenverträge mit Möbelspeditionen abgeschlossen. Sie sollten sich vor Beauftragung einer Umzugsspedition informieren, welche Leistungen durch den jeweiligen Rahmenvertag abgedeckt sind. Auch Ihr AMÖ-Spediteur kann Ihnen hier in den meisten Fällen weiterhelfen.

 

 

Wertvolle Hilfen bietet Ihnen auch der Ratgeber Umzug .

 

§ 6 BUKG

(1) Die notwendigen Auslagen für das Befördern des Umzugsgutes von der bisherigen zur neuen Wohnung werden erstattet. Liegt die neue Wohnung im Ausland, so werden in den Fällen des § 3 Abs. 1 Nr. 3, § 4 Abs. 2 Nr. 2 und Abs. 3 Satz 1 die Beförderungsauslagen bis zum inländischen Grenzort erstattet.

(2) Auslagen für das Befördern von Umzugsgut, das sich außerhalb der bisherigen Wohnung befindet, werden höchstens insoweit erstattet, als sie beim Befördern mit dem übrigen Umzugsgut erstattungsfähig wären.

(3) Umzugsgut sind die Wohnungseinrichtung und in angemessenem Umfang andere bewegliche Gegenstände und Haustiere, die sich am Tage vor dem Einladen des Umzugsgutes im Eigentum, Besitz oder Gebrauch des Berechtigten oder anderer Personen befinden, die mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben. Andere Personen im Sinne des Satzes 1 sind der Ehegatte sowie die ledigen Kinder, Stief- und Pflegekinder. Es gehören ferner dazu die nicht ledigen in Satz 2 genannten Kinder und Verwandte bis zum vierten Grade, Verschwägerte bis zum zweiten Grade und Pflegeeltern, wenn der Berechtigte diesen Personen aus gesetzlicher oder sittlicher Verpflichtung nicht nur vorübergehend Unterkunft und Unterhalt gewährt, sowie Hausangestellte und solche Personen, deren Hilfe der Berechtigte aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen nicht nur vorübergehend bedarf.