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Tipps und Tricks |
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Grundsätzlich
Planen
Sie Ihren Umzug. Gute Vorbereitung ist bei einem Umzug schon "die halbe
Miete". Erledigen Sie frühzeitig die nötigen Behördengänge,
informieren Sie Ihre Geschäftspartner, Banken, Versicherungen und
ggf. Versandhäuser. Vergessen Sie nicht, Freunde, Bekannte und Verwandte
zu informieren. Je nachdem sollten Sie dies spätestens kurz nach
dem Umzug erledigen.
Jedes
Stück, das umgezogen wird, macht Arbeit. Überlegen Sie sich
also bereits vor dem Umzug, was bereits jetzt nicht mehr, in der neuen
Wohnung aber ganz sicher nicht mehr benutzt wird. Wenn Sie wissen, wie
die neue Wohnung aussieht, überlegen Sie auch, welche Möbel
nicht mehr in die neue Wohnung passen. Überflüssige Möbel
zumzuziehen macht Arbeit und erschweren später das Einrichten und
Einleben in der neuen Wohnung.
Entrümpeln
Sie! Der Umzug ist eine gute Gelgenheit, sich von Überflüssigem
zu trennen. Sie gewinnen Platz und sparen beim Umzug Zeit und Geld.
Wertvolle
Hilfen bietet Ihnen auch der Ratgeber
Umzug .
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Selbst
umziehen
Viele
Umziehende wollen beim Umzug Geld sparen und erledigen deswegen einen
Teil der Leistungen selbst oder verzichten sogar ganz auf professionelle
Hilfe. Ihnen wollen wir hier einige Anregungen geben.
Verpacken
Auch
wer selbst umzieht, sollte sich die Arbeit nicht unnötig schwer machen.
Falsches Verpackungsmaterial (die legendäre "Bananenkiste aus dem
Supermarkt") verschmutzt Ihren Hausrat, ist nur begrenzt stapelbar - und
hat auch nur eine sehr unzureichende Schutzfunktion. Die Löcher so
abzudichten, dass keine Gegenstände herausfallen können, ist
unverzichtbar, aber nicht leicht. Gewöhnliche Verpackungskisten,
z.B. für Waschmittel, oder Versandkartons eignen sich nicht zum Tragen.
Tun
Sie sich also selbst einen Gefallen und benutzen Sie auch beim Selbstumzug
das richtige Verpackungsmaterial!
Ganz
wichtig:
Packen
Sie Kisten nur so voll, dass Sie selbst sie mühelos heben können!
20 Kilogramm sind schon eine mehr als reichliche Beladung. Am Umzugstag
müssen Sie nicht nur eine, sondern sehr viele Kisten tragen. Das
Schleppen der Stühle, Tische, Schrankteile, Möbelstücke,
Waschmaschine, Matratzen und vieles mehr kommt noch dazu.
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Kartons
Benutzen
Sie Umzugskartons. Die
Vorteile:
-
Umzugskartons
haben eine hohe Tragfähigkeit, die besondere Konstruktion verhindert,
dass der Boden ausreist.
-
Verstärkte
Tragegriffe an den Seiten erleichtern Heben und Tragen der Kartons.
-
Die
einheitliche Größe ermöglicht sicheres Stapeln und
gute Platzausnutzung im Umzugsfahrzeug.
-
Die
Felder zur Beschriftung ermöglichen die schnelle Zuordnung in
der neuen Wohnung. Zeitraubendes und anstrengendes Suchen und hin
und her Schleppen entfällt.
-
Umzugskartons
gibt es in verschiedenen Größen, es gibt spezielle Kartons
für Geschirr und Wäsche und Bücherkartons.
-
Sie
bekommen neue und / oder gebrauchte Umzugskartons bei Ihrem Umzugsspediteur.
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Bekleidung
Benutzen
Sie für Wäsche Kleiderkisten. Die Vorteile:
- Sie können
Ihre Kleidungsstücke in der Kleiderkiste wie in einem Schrank aufhängen
ohne dass diese verknittern oder sogar verschmutzen. Damit ersparen
Sie es sich, nach dem Umzug Kleider, Hemden, Hosen oder ähnliches
erst zu bügeln oder sogar in die Reinigung bringen zu müssen.
Sie haben schon genug damit zu tun, alles an den richtigen Platz zu
verstauen.
- Kleiderkisten
sind leicht zu tragen und lassen sich gut im Fahrzeug verstauen.
- Kleiderkisten
erhalten Sie zum Kauf oder zur Miete bei Ihrem Umzugsspediteur.
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Packmaterial
- Zerbrechliches
sollte gut eingepackt werden. Sie wollen es auch noch in der neuen Wohnung
verwenden!
- Bei Ihrem
Umzugsspediteur erhalten Sie spezielle Packseide. Dieses Papier ist
weicher als Zeitungspapier und vor allem sauber, färbt also nicht
auf Ihr Geschirr ab.
- Luftpolsterfolie
schützt sensible Gegenstände besonders sicher.
- In Bildersafes werden Bilder und Gemälde besonders
schnell verpackt und optimal gesichert.
- Schlüsselkisten schützen die vielen Schlüssel
und Beschläge von Schränken und Türen vor Verlust.
- Spezielles Umzugsklebeband klebt sicher, lässt
sich aber wieder leicht und ohne Klebereste von der Unterlage lösen.
- Bei Ihrem
Umzugsspediteur erhalten Sie das speziell für den Umzug ausgerichtete
Packmaterial.
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Hilfsmittel
Einen
Umzug selbst zu machen, ist immer anstrengend. Je nach Wohnlage können
Sie sich manchen Trageweg sparen.
- Auf einem
Möbelhunt können Sie schwere Gegenstände bis zum Umzugs-Lkw
fahren.
- Mit einer
Lastkarre können Sie Umzugskartons zum Lkw fahren.
- Lastkarre
und Möbelhunt können Sie bei Ihrem Möbelspediteur mieten.
- Bei Umzügen aus oberen Etagen von mehrstöckigen
Häusern können Möbellifte besonders wertvolle Hilfsmittel
sein. Da besondere Bedienerberechtigungen benötigt werden, können
diese Lifte normalerweise nicht verliehen werden. Viele Unternehmen
vermieten einen Möbellift mit Bediener. Ihr Möbelspediteur
wird Sie dazu beraten.
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Schutz
der Möbel
Auch
im speziellen Möbel-Lkw werden sich die Möbel während der
Fahrt bewegen. Das ist selbst bei bester Beladung nicht zu vermeiden.
- Vor Kratzern
während des Transportes schützen Möbel-Packdecken.
- Mit Möbel-Packdecken
können auch empfindliche Gegenstände gepolstert werden.
- Sie erhalten
Möbel-Packdecken bei Ihrem Möbelspediteur.
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Der
Umzugstransport
Das
Umzugsfahrzeug
Wenn
Sie nicht gerade in einem Mehrfamilienhaus in ein anderes Stockwerk umziehen,
benötigen Sie für den Transport Ihres Hausrates ein Fahrzeug,
in aller Regel einen Lkw.
- Suchen Sie
das Fahrzeug sorgfältig aus. Notieren Sie bei der Übernahme
eines Mietfahrzeuges sorgfältig Kratzer und Beschädigungen
am Fahrzeug.
- Ein Transporter
mit schrägen Wänden ist für einen Umzug denkbar ungeeignet.
Es bilden sich bei der Beladung zwangsläufig Hohlräume, damit
wird die gesamte Ladung instabil und kann im Fahrzeug verrutschen und
beschädigt werden.
- Geeignet
ist ein richtiger Lkw mit ebenem Boden und geraden, textilgepolsterten
Wänden mit Zurrleisten, an denen Möbelteile sicher verzurrt
werden können.
- Die Einrichtung
der Wohnung summiert sich schnell auf reichlich viele Kubikmeter. Diese
im Fahrzeug platzsparend zu verstauen ist eine Kunst, die viel Übung
erfordert.
- Seien Sie
großzügig bei der Wahl des Fahrzeuges. Schon viele Umziehende
haben sich deutlich verschätzt und beim Beladen nicht mehr weiter
gewusst.
- Viele Umziehende
verschätzen
sich. Entgegen der Planung passt doch nicht die ganze Wohnung auf einmal
in das Fahrzeug. Wenn dann der Fahrzeugvermieter nicht kurzfristig die
Mietdauer verlängert, fangen die Probleme erst richtig an. Bei
vrspäteter Abgabe des Fahrzeuges muss mit erheblichen Zuschlägen
gerechnet werden.
- Woher ein
weiteres Fahrzeug?
- Woher die
Helfer für einen weiteren Tag?
- Besonders
kritisch wird es, wenn diese Situation am letzten Tag der Mietfrist
der alten Wohnung eintritt.
Ein paar Tipps zum Beladen:
- Beladen Sie das Fahrzeug gleichmäßig.
Achten Sie darauf, dass die Achslasten beschränkt sind und nicht
überladen werden dürfen. Achten Sie auf die zulässige
Gesamtzuladung des Fahrzeugs. Wenn Sie viele schwere Möbel (z.B.
Regale) und Bücher- oder CD-Kisten verstauen, kommt sehr schnell
ein beträchtliches Gewicht zusammen.
- Verstauen Sie schwere Gegenstände möglichst
am Fahrzeugboden. Sofern Sie Kisten stapeln, gehören die schweren
Kisten nach unten. Legen Sie leichte Dinge oben auf.
- Ladelücken können z.B. mit Decken ausgefüllt
werden.
- Ladungssicherung ist eine Verpflichtung auch bei
privaten Transporten, die der Verkehrssicherheit dient und die Ladung
vor Beschädigung schützt. Deswegen: Sichern Sie die Ladung.
Die Ladung darf sich auf der Ladefläche nicht bewegen. Verzurren
Sie Möbel an den Seitenwänden mit Zurrgurten. Ladungssicherung
nach hinten kann mit Hilfe von Sperrstangen erfolgen. Lassen Sie keine
Gegenstände ungesichert. Lose Gegenstände können sich
bei Gefahrenbremsungen zu wahren Geschossen entwickeln.
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Fahren
Ein
Lkw hat zwar auch ein Lenkrad, einen Motor, Getriebe und Räder, ist
aber nicht mit einem Auto zu vergleichen.
- Ein Lkw
ist nicht nur wesentlich schwerer als ein Auto, er ist auch deutlich
größer.
- Rangieren
mit einem Lkw ist etwas anderes als Einparken mit einem Pkw.
- Beim Fahren
und Bremsen verhält sich ein Lkw anders als ein Pkw.
- Machen
Sie sich deshalb schon im unbeladenen Zustand mit dem Fahrzeug gut vertraut.
- Ein beladener
Lkw verhält sich noch einmal deutlich anders.
- Die Fliehkräfte
verleihen einem beladenen Lkw in Kurven Kippkräfte, die man in
einem Auto sonst so nicht erlebt.
- Die Bremswege
werden länger.
- Der
Platzbedarf ist viel größer.
- Das
Beschleunigungsvermögen ist im Vergleich zu einem Pkw gering.
Ein paar praktische
Tipps zum Fahren
- Üben
Sie das Fahren mit dem Fahrzeug in einem Raum ohne Verkehr, z.B. auf
einem großen Supermarktparkplatz, sofern dort kein Betrieb mehr
herrscht.
- Beachten Sie bei Fahrzeugen mit Ladebordwand, dass
hinter dem Fahrzeug ein entsprechender Freiraum bleiben muss, um die
Ladebordwand herunter lassen und das Fahrzeug beladen zu können.
- Achten Sie im Verkehr darauf, dass ein Lkw einen
erheblich größeren Wendekreis besitzt.
- Vorsicht bei Durchfahrten, Einfahrten und Unterführungen.
Ein Lkw ist erheblich breiter und höher als ein Pkw. Achten Sie
auf die Höhe und Breite des Fahrzeugs.
- Achten Sie auf zulässige Belastbarkeiten beim
Überfahren von Brücken und auf kleineren Wegen. Diese haben
häufig eine Gewichtsbeschränkung. Informieren Sie sich über
das Gewicht Ihres Fahrzeugs und überschreiten Sie nicht die zulässigen
Belastbarkeiten!
- Lassen Sie sich beim Rückwärtsfahren
und beim Rangieren einweisen. Wichtig: sprechen Sie Zeichen ab und achten
Sie darauf, dass Ihr Einweiser auf keine Fall hinter dem Fahrzeug steht
und Sie ihn jederzeit im Rückspiegel sehen können.
- Lkw haben einen größeren toten Winkel
als Pkw und haben keinen Mittelspiegel. Achten Sie deswegen besonders
auf den Verkehr. Ein Beifahrer ist eine wertvolle Unterstützung,
um den toten Winkel auf der rechten Fahrzeugseite zu überwinden.
- Fahren Sie in Kurven langsam, besonders in Autobahnauf-
und ausfahrten. Die Kippkräfte, besonders beim beladenen Lkw, überraschen
immer wieder selbst Fahrer, die ständig mit dem Lkw unterwegs sind.
- Fahren Sie defensiv. Ein Lkw hat einen längeren
Bremsweg als ein Pkw. Bei beladenen Fahrzeugen verlängert sich
der Bremsweg zusätzlich.
- Beachten Sie bei Einfahrten in Straßenmündungen
oder an Kreuzungen, dass das Beschleunigungsvermögen eines Lkw
deutlich geringer als das eines Pkw ist. Warten Sie ausreichend große
Verkehrslücken ab. Denken Sie an Ampelkreuzungen daran, dass der
Lkw lang ist. Wenn die Gefahr besteht, dass Sie ein Teil des Fahrzeuges
in der Kreuzung stehen bleibt, warten Sie die nächste Grünphase
ab.
- Wer den
ganzen Tag hart gearbeitet hat, ist häufig mit seinen Kräften
weitgehend am Ende. Mit der körperlichen Leistungsfähigkeit
lässt auch die Konzentration nach. Wer sich ermüdet, vielleicht
sogar übermüdet ans Steuer eines beladenen Lkw setzt, handelt
mindestens fahrlässig. Besser ist es jemanden fahren zu lassen,
der nicht den ganzen Tag gearbeitet hat.
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Ein
Rat zu guter Letzt:
Ein
Umzug in Eigenregie ist eine Menge Arbeit. Fragen Sie doch einfach einmal
einen AMÖ-Spediteur unverbindlich nach einem Angebot. Mit ihm können
Sie auch genau absprechen was Sie selbst erledigen wollen und was die
Profis Ihnen abnehmen sollen.
Sie
werden erstaunt sein.
Ein
Umzug mit einem Möbelspediteur
ist günstiger als Sie denken!
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